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Bewerbung digital – Was du online alles beachten solltest

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Eine Bewerbung ausdrucken und ohne Knick und Fleck in eine hübsche Mappe packen? Das war einmal. Doch auch bei einer digitalen Bewerbung musst du sorgfältig sein. Wir haben nützliche Tipps für dich!

1. Sorgfältig sein

Bei einer digitalen Bewerbung oder einem digitalen Bewerbungstool solltest du sorgfältig vorgehen. Lies alles noch einmal gründlich durch, bevor du auf „senden“ klickst. Damit deine Bewerbung seriös wirkt, nutze keine komische E-Mail-Adresse. Sorge dafür, dass alles eine hervorragende Qualität hat.

2. Wo die Bewerbung hin muss

Mach dich schlau, wo deine Bewerbung ankommen soll. Viele Unternehmen haben inzwischen eine Bewerbungsplattform, auf die du deine Bewerbung laden kannst. Dabei kannst du auch klären, wer der oder die Ansprechpartner*in für deine Bewerbung ist, damit du die Person im Anschreiben direkt ansprechen kannst.

3. Die Bewerbungs-E-Mail

Die wohl häufigste Art, eine Bewerbung digital zu verschicken, ist das Senden einer E-Mail mit Anhang. Deine Bewerbungsunterlagen fasst du in einem einzelnen PDF-Dokument zusammen. Ein Word-Dokument ist nicht empfehlenswert. Das Dateiformat ist beim Versand wenig zuverlässig. Unter Umständen sieht das Dokument ganz anders aus als dein Original, wenn es in einer anderen Word-Version geöffnet wird.

4. Über Online-Formulare bewerben

Eine Option ist auch die Bewerbung über ein Online-Formular. Auf einer Webseite gibst du deine Daten direkt ein und beantwortest dort auch Fragen. Meistens kannst du diese Seite zwischenspeichern und nachbearbeiten. Schenke dieser Arbeit deine volle Aufmerksamkeit, damit dir keine Fehler passieren. Deinen Lebenslauf und deine Zeugnisse kannst du in einem entsprechenden Feld hochladen. Oft kannst du ein Foto separat hochladen. Dann solltest du in deinem Lebenslauf das Bild rausnehmen.

5. Die Bewerbung auf das Unternehmen anpassen

Verfasse für jeden möglichen Arbeitgeber eine neue Bewerbungs-Variante. Ja, es mag verlockend sein, eine Standard-Bewerbung an viele zu schicken. Doch das ist nicht Erfolg versprechend. Nutze dein Wissen über das Unternehmen und bringe es ein. Gut kommt auch an, wenn du schreibst, warum du ins Team passt.

6. Sich mit einem „Cover“ abheben

Es gibt drei Dinge, die in keiner Bewerbung fehlen dürfen: das Anschreiben, der Lebenslauf und die Anlagen (deine Zeugnisse und Praktikumsbestätigungen). Das sogenannte Deckblatt ist kein Muss, sondern ein Kann und eine vielversprechende Möglichkeit, dich von anderen Bewerbern und Bewerberinnen zu unterscheiden. Der Name ist verwirrend. Deckblatt, auch Bewerbungscover oder Übersicht-Seite könnte man es nennen: Es ist aber nicht die erste Seite, sondern kommt bei den Bewerbungsunterlagen erst an zweiter Stelle – nach dem Bewerbungsschreiben und vor dem Lebenslauf in der Bewerbungsmappe.

7. Das Video-Vorstellungsgespräch

Vor allem während Corona haben sich Online-Bewerbungsgespräche bewährt und kommen bis heute zum Einsatz. Bei einem Videoanruf musst du dieselben Dinge beachten wie bei einem vor-Ort-Gespräch: Du solltest ordentlich gekleidet und aufmerksam sein sowie immer den Blickkontakt halten. Überprüfe, ob die Technik funktioniert, ob du gut zu sehen und zu hören bist, und dass dein Hintergrund ordentlich ist.

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